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WEGWEISUNGEN FÜR DAS GLAUBENSLEBEN

     Werner Bergmann

Jesus spricht zu ihm:                                         
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.
Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.  

(Joh.14:6)

«Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.»
Psalm 23,1
Werner Bergmann wurde am 5. Juli 1921 in Auerbach im Erzgebirge geboren und wuchs in einem gläubigen, gesegneten Elternhaus auf. Die täglichen Familienandachten und Ge­bete sowie die regelmäßige Teilnah­me an den Zusammenkünften einer Gemeinde prägten seine Kindheit. Mit 12 Jahren übereignete er nach einer Evangelisation bewußt sein Leben dem Herrn Jesus.
Werner Bergmann war voller Ener­gie und von einem unbändigen Freiheitsdrang.
BUCH UND BÜCHER Drucken E-Mail

"Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Thron stehen, und Bücher wurden aufgetan; und ein anderes Buch ward aufgetan, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken' (Offb. 20,12).

Es ist nicht beabsichtigt, diese Textstelle Wort für Wort, sondern schwerpunktmäßig nach den Begriffen "Buch" und "Bücher" und deren Inhalten auszulegen. In Gottes Wort, der Bibel, wird eine Anzahl von Büchern erwähnt, von denen nur ein Teil in den Kanon der Heiligen Schrift aufgenommen wurde. Es ist grundsätzlich sehr wichtig genau zu wissen, welcher Inhalt zum jeweiligen Buch gehört. Im allgemeinen fehlt den Kindern Gottes diesbezüglich das notwendige Unterscheidungsvermögen. Sobald ein Inhalt dem falschen Buch zugeordnet wird, kann es zu keiner echten Schriftkenntnis kommen.

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Kurze Auslegung nach einer Verkündigung, der die Elberfelder Bibelübersetzung zugrunde lag. Drucken E-Mail

"Wir erwarten aber, nach seiner Verheißung, neue Himmel und eine neue Erde, in welchen Gerechtigkeit wohnt."
(2. Petr. 3,13)

Wunderbare Mitteilungen der Heiligen Schrift haben wir vor uns! Hierbei läßt uns der Herr Blicke in die Zukunft tun, weil Er, unser Gott, nicht will, daß wir über diese Ereignisse unwissend sind. Gottes Wort sagt: "Sollte Ich vor Abraham verbergen, was Ich tun will?" (1. Mose 18,17). Gott offenbart Seinen Willen den Seinen, den Glaubenden, Abraham und seinem Samen. Dabei blicken die beiden Gerichtsengel hin nach Sodom. Sowohl im Textwort als auch in Sodom handelt es sich um Gericht, das Gott Abraham und seinen Glaubensgenossen nicht verbergen will, welches nicht verborgen bleiben soll. Ungläubige Menschen um uns, auf die mit Sicherheit das Gericht zukommt, machen den großen Fehler, daß sie sich nicht um die Aussagen der Heiligen Schrift über das Gericht kümmern. Das Evangelium der Gnade enthält etwa fünfzig Prozent Mitteilungen über das Gericht. Die Seite von Gottes Liebe zusammen mit der Seines Gerichtes bilden erst ein ganzes Evangelium. Leider stellen die Verlorenen um uns die Mehrheit dar. Ich wollte, es wäre anders. Doch in Sodom sowie im oben erwähnten Textwort finden wir dieses Gericht. Hat der Herr uns den Blick für das prophetische Wort nicht geöffnet? Sind wir entgegen dem Willen Gottes darin Unwissende?

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"WELCHER TAG HIER GEMEINT SEI." Drucken E-Mail

EINE KLEINE ABHANDLUNG ÜBER DIE FRAGE, WOVON DER HERR IN MATTH. 24,36 REDET - WELCHER TAG HIER GEMEINT SEI.

"Von jenem Tage aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel der Himmel, sondern mein Vater allein."

(Nach der Elberfelder Bibelübersetzung)

Ganz sicher haben wir das Wort, einst aus dem Munde unseres Herrn geredet in Verbindung mit besonderen Geschehnissen, gehört. Noch besser wäre es wohl, wenn wir uns durch den Geist Gottes hätten Licht schenken lassen. Bevor wir weiter lesen, nehmen wir ein Stück Papier und schreiben unsere Gedanken darauf, was der Herr wohl meinen mag und wann das sein wird. Den Zettel falten wir zusammen und legen ihn in die Bibel zwischen den Deckel und die letzten Seiten.

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ANHANG ZUR ABHANDLUNG ÜBER MATTH. 24,36 Drucken E-Mail

Bald sechs Jahre waren vergangen, seit der obige Artikel geschrieben wurde. In der Zwischenzeit kam der Schreiber des Artikels unbewußt zu der Auffassung, daß der Herr Jesus die in Matth. 24,36 erwähnte Stunde heute wissen müsse. Die Ursache für diese Auffassung sah man zunächst in der Tatsache der Aussage dieser Worte des Herrn "vor Golgatha".

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UMKEHR Drucken E-Mail

"Gehet nach Bethel und übertretet! nach Gilgal und mehret die Übertretung! Und bringet jeden Morgen eure Schlachtopfer, alle drei Tage eure Zehnten; und räuchert von dem Gesäuerten Dankopfer, und rufet aus, verkündet freiwillige Gaben! Denn also liebet ihr's, ihr Kinder Israel, spricht der Herr, Jehova."

Amos 4,4-5

(Nach der Elberfelder Bibelübersetzung) Auszug aus einer Verkündigung

Es ist erstaunlich, mit welch einer Mühewaltung der treue Herr sowohl in der Zeit des Gesetzes als auch in den Tagen der Gnade den Seinen nachgegangen ist. Wenn also der Prediger sagt, daß es unter der Sonne nichts Neues gibt, so finden wir die heutige Zeit analog der des Alten Testaments.

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